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 Bild (Ausschnitt): © Michalknitl - Dreamstime.com

Youssefs Flucht aus Afghanistan

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„In Afghanistan, wenn ein Mensch in der Früh aus dem Haus geht zum Arbeiten, weiß er nicht, ob er am Abend wieder lebend zurückkommt.“

Youssef lebt lange Zeit ein normales und glückliches Leben mit seiner Familie in Masar-e Scharif im Norden Afghanistans. Später zieht er um nach Kabul. Als er eines Tages heimkommt, sieht er bereits aus der Ferne, dass etwas nicht stimmt: Seine Mutter und sein Vater liegen leblos am Boden. Sie wurden von Extremisten umgebracht…

Youssef erzählt uns in seinem Interview vom Leben unter den Taliban, die die Menschen zwingen, zum Gottesdienst zu gehen und sie systematisch bespitzeln. Wer nicht mit ihnen kooperiert, wird mit Schlägen und Folterung bestraft.

Nach der amerikanischen Intervention 2001 wendet sich das Leben seiner Familie nicht zum Besseren. Mit dem Eingreifen der USA geht viel Zerstörung einher. Bombenexplosionen gehören plötzlich zum Alltag. Viele unschuldige Menschen verlieren ihr Leben. Als die neue afghanische Regierung ins Amt kommt, terroririsieren zudem Extremisten, die nur auf den eigenen Vorteil bedacht sind, die Bevölkerung.

Auch Youssef muss im Laufe seiner Zeit in Afghanistan den Verlust seiner Lieben verkraften, und das in sehr jungen Jahren. Neben seinen Eltern verliert er zusätzlich drei Onkel. Schließlich beschließt seine Großmutter, die nicht noch ihren Neffen verlieren möchte, dass er das Land verlassen soll…

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