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 Bild (Ausschnitt): © Misereor (bearbeitet von earthlink) - Misereor

Entführt von Boko Haram

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Die Terrorgruppe Boko Haram hält in Nigeria tausende Mädchen und Frauen gefangen. Sechs Betroffene, denen die Flucht gelang, sprechen über ihre Erfahrungen.

Ruth wird von Boko Haram in ein Dorf im Wald verschleppt. Dort zwingen Mitglieder der Terrormiliz Frauen zum Sex. Sie wollen, dass die Gefangenen ihre Herkunft vollkommen vergessen.

Sie fragten mich: `Denkst Du noch an Deine Familie?` - Wenn ich ja sagte, schlugen sie mich.

Suzanne hat bereits mit ihrem Leben abgeschlossen. Sechs Tage lang bekommt sie nichts zu essen oder zu trinken. Im Gefangenenlager, in dem sie eingesperrt ist, leben noch weitere 2.000 Menschen.

Wenn Ihr Euch anpasst, könnt Ihr hier leben - sonst töten wir Euch!

Bientou ist auf dem Weg in ein Flüchtlingslager, als sie und andere von Boko Haram aufgegriffen werden. Monate lang werden sie in einer niedergebrannten Kirche eingepfercht. Sie werden geschlagen und ausgepeitscht, vor allem dann, wenn sie sich weigern, wie Boko Haram zu beten. Nachts ziehen die Kämpfer los, um Dörfer zu überfallen.

Yagana wird von bewaffneten Boko Haram Kämpfern entführt und deportiert. Während ihr Mann sich verstecken kann, sperrt man Yagana mit anderen Frauen über Monate in einen Raum. Nachdem das Gerücht umgeht, dass Soldaten die Region befreien würden, fliehen Yaganas Bewacher. Schließlich kommt sie frei.

Es war ein Albtraum zu sehen, wie Boko Haram Menschen wie Vieh mit Macheten abschlachtete.

Grace hält die uniformierten Männer für Soldaten, die sie und andere an einem Checkpoint zwingen, in einen Pick-up zu steigen. Doch es handelt sich um Männer von Boko Haram, die sie entführen und monatelang in eine Höhle sperren. Sie weint viel. Schließlich tut sie so, als sei sie verrückt. Sie isst nicht mehr, wäscht sich nicht mehr und redet wirres Zeug. Irgendwann schickt man sie zurück in ihr Heimatdorf. Doch auch dort herrscht mittlerweile die Terrormiliz…

Jeden Tag hat man mir mit dem Tod gedroht.

Awa wird eines Morgens von Schüssen geweckt. Als ihr Mann vor die Tür geht, um nachzusehen, sieht er bereits fliehende Menschen. In Panik vergisst Awa ihr jüngstes Kind im Haus. Ihr Mann läuft zurück, um es zu holen. Später im nächsten Dorf erfährt sie, dass ihr Mann erschossen wurde – von Boko Haram.

Ich blieb allein bei meinem Mann und dachte: Was kann mir jetzt noch passieren?!?

Herzlichen Dank an Misereor, dass wir dieses Video auf Fluchtgrund.de nutzen dürfen!

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